Familienplanung – Das KinderWunschZentrum Köln erfüllt Träume
Der Wunsch nach einem eigenen Kind ist für die meisten Paare ein ganz zentraler Punkt bei der Erfüllung ihres Lebensplanes. Zugleich stellt gerade die Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit ein sehr sensibles Thema dar, welches betroffene Paare möglicherweise in eine seelisch belastende Situation bringt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Kinderwunschbehandlung ist nicht nur eine auf dem neusten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse befindliche medizinische Behandlung, sondern auch ein einfühlsames Team. Die Schwangerschaftsraten sind in den meisten Zentren vergleichbar. Das KinderWunschZentrum Köln ist ein mittelgroßes Zentrum und kann - im Gegensatz zu vielen "großen" Zentren - Individualität und Diskretion praktizieren. Diagnostik und Therapie laufen nach der persönlichen Situation ab auch mit klaren Einschätzungen, was machbar und sinnvoll ist oder eben nicht. Die Ärzte und Biologen des Teams blicken auf Erfahrungen von über 15 Jahren auf dem reproduktionsmedizinischen Bereich zurück. Die Qualität der Arbeit eines Biologen hat hohen Anteil am Schwangerschaftserfolg. Die guten Schwangerschaftsraten werden aber auch durch die besten technischen Ausstattungen erzielt. Deshalb arbeitet das KinderWunschZentrum Köln seit Oktober 2006 mit BINDER Inkubatoren der Serie CB, seit März 2009 mit dem neuen Binder CB 53.
Die In Vitro Fertilisation (IVF) ist eine Methode der extrakorporalen Befruchtung, die angewendet wird, wenn die Ursache für die ungewollte Kinderlosigkeit hauptsächlich auf Seiten der Frau liegt (z.B. verschlossene Eileiter, hormonelle Dysregulationen, Endometriose, PCO). Voraussetzung für die Anwendung dieser Labormethode ist das Vorhandensein eines normalen Spermienbefundes des Mannes. Ist die Spermaqualität des Mannes nicht ausreichend, kann die ICSI (Intracytoplasmatische Spermieninjektion) angewendet werden. Nach Gewinnung und Aufbereitung der Eizellen der Frau sowie der Spermien ihres Partners, werden die Keimzellen in einem speziell entwickelten Nährmedium für etwa 20 Stunden zusammengesetzt (IVF)oder die Spermien werden durch ICSI in die Eizellen eingebracht, und ebenfalls bis zum nächsten Tag inkubiert. Dies geschieht bei optimalen Bedingungen in einem BINDER Inkubator. Das Gerät simuliert die speziellen Umgebungsbedingungen des Köpers exakt nach: 37,0°C und 5 - 7% CO2 zur Aufrechterhaltung des physiologischen pH-Wertes der verwendeten Nährmedien bieten beste Voraussetzungen für eine optimale Eizell- bzw. Embryonentwicklung. Somit werden vom technischen Standpunkt aus alle möglichen Fehlerquellen, welche zur Beeinträchtigung der Embryonen führen könnten ausgeschlossen. In dieser Zeit kommt es zur Befruchtung und im Laufe der weiteren Kultivierung im Inkubator bis zum Tag 2 oder 3 zur Entwicklung und Teilung der Embryonen bis zum 4- bis 8-Zellstadium. Die Eizellen werden direkt nach Ihrer Entnahme aus den Eierstöcken, nach ihrer Befruchtung und während ihrer Entwicklung zum frühen Embryo in einem BINDER CB 53 inkubiert. Die Embryonen werden dann in die Gebärmutter zurückgesetzt (Embryotransfer).
Für die Arbeiten im IVF-Labor sind die CO2-Brutschränke die wichtigsten Geräte, da die zur Befruchtung aus den Eierstöcken der Patientin entnommenen Eizellen den allergrößten Teil ihrer Zeit außerhalb des Körpers im Brutschrank verbringen. Neben den Inkubatoren von BINDER sind eine Vielzahl an zusätzlichen technischen Geräten notwendig: Mikroskope zur Suche und Handling der Eizellen und Embryonen (Stereomikroskop), ein- hochwertiges Inversmikroskop mit Mikroinjektionseinrichtung zur Durchführung der ICSI (Intracytoplasmatische Spermieninjektion), des Assisted Hatching (Schlüpfhilfe für Embryonen mit einem speziellen Laser) und weiterer spezieller Verfahren wie z. B. der Polkörperbiopsie zur Untersuchung des chromosomalen Zustandes von Eizellen. Alle Mikroskope sind mit Heiztischen ausgestattet damit die Zellen nicht „unterkühlen“.
Letztlich ist der Inkubator aber der wichtigste Raum in dem die Embryonen heranwachsen, deshalb hat das KinderWunschZentrum Köln auch auf die bewährte Technik der BINDER CB 53 zurückgegriffen. „Neben der Tatsache, dass ich die BINDER Geräte schon seit langem kenne und entsprechende positive Erfahrungen mit diesen sammeln konnte, sprechen insbesondere die robuste Konstruktion, die einfache, intuitive Bedienbarkeit sowie die hohe Zuverlässigkeit für diese Geräte. Im IVF-Bereich kann der Ausfall eines Brutschranks verheerende Folgen für das Keimmaterial und damit vor allem für die betroffenen Patienten und nicht zuletzt auch für den verantwortlichen Arzt haben. Daher ist die Laufsicherheit und -stabilität solcher Schränke das wichtigste Qualitätskriterium.“ sagt Dr. Ralf Böhm Biologe und Leiter des IVF-Labors des Zentrums. Die BINDER Inkubatoren zeichnen sich durch sehr schnelle Erholzeiten bei Temperatur und Gasen aus. Das ist sehr wichtig, um die optimalen Inkubationsbedingungen für das Zellmaterial nach dem Öffnen einer Tür möglichst schnell wieder herstellen zu können. Durch das sehr schnelle Infrarot-CO2-Meßsystem der CB 53 ist dies gewährleistet. Die permanente Aufzeichnung der internen Parameterdaten Temperatur, CO2, ggf. O2 und der Türöffnungen ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium für die Zuverlässigkeit der Geräte. Bei Alarm aufgrund einer Störung, z. B. einer Unterbrechung der CO2-Versorgung kann anhand der Aufzeichnungen am Bildschirmregler genau nachvollzogen werden wann die Störung aufgetreten ist und ob der Parameter sich intern verändert hat und ggf. Auswirkungen auf das Keimmaterial die Folge sind. Im Vergleich zu anderen Herstellern wird der BINDER Inkubator mit einem Türgriff aktiv geöffnet bzw. geschlossen werden. Dies gewährleistet, dass der Anwender sich quasi beim Schließen des Schrankes automatisch vergewissern kann, dass er auch wirklich geschlossen ist. Bei anderen Brutschranktypen werden die Türen meistens nur mit Magnetverschlüssen o.ä. geschlossen, was dazu führen kann, dass diese bei zu leichtem Druck nicht korrekt schließen, was wiederum nach einiger Zeit einen Alarm nach sich zieht und die internen Parameter verändert.
„Ein echtes Highlight ist die Sterilisationsmöglichkeit mit 180 °C“ so Dr. Ralf Böhm. „Zum einen ist der Vorgang bereits nach wenigen Stunden abgeschlossen und sehr einfach durchführbar, zum anderen ist die Gewissheit, nach Beendigung des Sterilistionsprozesses einen keimfreien Brutschrank zu haben 100%-tig und daher sehr beruhigend.“ Der kanten- und eckenfreie Innenraum erleichtert ebenfalls das Auswischen des Brutschrankes enorm und optimiert das Reinigungsergebnis. Die abschließbare Tür verhindert unbefugten Zugriff auf das Zellmaterial, was gerade bei menschlichen Keimzellen eine besonders wichtige Rolle spielt.
„Die Binderschränke bieten optimale Kulturbedingungen für die Keimzellen verbunden mit einer hohen Laufsicherheit und Stabilität der internen Parameter. In Verbindung mit einem schnell und zuverlässig ansprechenden Alarmsystem ermöglichen die Binderschränke eine Zellkultur mit optimalen Entwicklungsergebnissen und einem Höchstmaß an Sicherheit. Durch die geteilte Tür und die schnellen Erholzeiten ist eine Kultur unter stabilen Bedingungen möglich.“ lobt Dr. Ralf Böhm die BINDER CB 53 Inkubatoren.
